2. Tiroler Mobilitätskonferenz

Aktive Mobilität als Standortvorteil: Am 3. Juni laden wir Gemeinden und Betriebe sowie Mobilitätsinteressierte ein, Ideen und Lösungen für aktive Mobilität zu entwickeln und sich auszutauschen.
Menschen fahren Fahrrad und gehen zu Fuß in einer grünen, ruhigen Wohngegend mit Bergen im Hintergrund.

2. Tiroler Mobilitätskonferenz

Aktive Mobilität als Standortvorteil
3. Juni

13 – 17 Uhr
Landhaus 1, Innsbruck

Tragt euch den 3. Juni gleich im Kalender ein – und meldet euch an!
Fahrradfahrer mit Helm und Tasche

Antworten, Austausch & Antrieb

Gemeinsam neue Wege gehen: Am 3. Juni dreht sich bei der 2. Tiroler Mobilitätskonferenz alles um das Zusammenspiel von attraktiven Gemeinden und zukunftsfitten Betrieben. Wir schauen darauf, wie aktive Mobilität – vom Radfahren im Alltag bis zu einladenden Fußwegen – zum entscheidenden Standortvorteil für unsere Regionen wird.

Freut euch auf spannende Impulse aus der Forschung und praxisnahe Workshops, bei denen Vernetzung und das gemeinsames Weiterdenken im Mittelpunkt stehen. Ob Infrastruktur, betriebliches Mobilitätsmanagement oder neue Kooperationsmodelle: Entdeckt, wie wir Mobilitätskultur in Tirol aktiv, gesund und klimafit gestalten können.

In Workshop-Sessions werden Good Practices aus Tirol inspirieren und zeigen, wie Lösungen für die letzte Meile, attraktive Fußwege und eine moderne Rad-Infrastruktur gelingen können.

Nehmt konkrete Handlungsmöglichkeiten mit nach Hause und erhaltet ein Update über Aktuelles zum Radverkehr auf Landesebene.

E-Bike beim Aufladen an öffentlicher Station

Warum teilnehmen?

  • Ihr versteht, wie aktive Mobilität Gesundheit, Sicherheit und Lebensqualität bringt.
  • Ihr entdeckt, wie eine gute Infrastruktur zum Standortvorteil werden kann.
  • Ihr lernt Wege kennen, um Fuß- und Radverkehr mit konkreten und wirkungsvollen Maßnahmen zu fördern.
  • Ihr entwickelt eure Gemeinde- und Arbeitswege weiter.

Programm

12:15 Uhr: Einlass

13:00 Uhr: Eröffnung

13:15 Uhr: Keynote

13:45 Uhr: Updates von der Abteilung Mobilitätsplanung

 

14:00 Uhr: Spotlight-Sessions zur Auswahl (siehe unten)

15:00 Uhr: Pause

15:15 Uhr: Spotlight-Sessions zur Auswahl (siehe unten)

16:15 Uhr: Gemeinsame Ernte der Workshop-Ergebnisse

17:00 Uhr: Ende und gemeinsamer Ausklang

Ihr könnt zwei von insgesamt sechs Spotlight-Sessions auswählen – in den Workshops bekommt ihr von Expert:innen vertiefende Infos, inspirierende Beispiele und Raum für Fragen und Austausch.

Bitte gebt bereits bei der Anmeldung an, welche zwei Schwerpunkte ihr bevorzugt besuchen möchtet. Achtung, begrenzte Plätze!

Falls du dich bereits angemeldet hast, aber doch nicht teilnehmen kannst, melde dich bitte ab per Mail an anna.perktold@klimabuendnis.at

Spotlight-Session 1:Einfache und kostengünstige Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Gemeinden

Für die öffentlichen Haushalte ist beim Radverkehr der Kostenaspekt ein besonders interessanter Faktor. Radfahren stärkt die Gesundheit und senkt somit die Kosten für das Gesundheitswesen. Zusätzlich ist das Rad im Vergleich mit dem Auto auf kürzeren Strecken nicht nur die bei Weitem umweltfreundlichere, sondern auch die sehr viel günstigere Alternative. 

In diesem Workshop werden Aufwand und Nutzen von Maßnahmen gegenübergestellt und gezeigt, dass effektive Radverkehrsförderung für die öffentlichen Haushalte bereits mit erstaunlich kostengünstigen Maßnahmen möglich ist. 

Mit Eva Seebacher (Komobile)

Frau am Rad mit Blumen im Korb und Einkaufstaschen

Spotlight-Session 2:Nachhaltige Mobilität als Wirtschaftsfaktor?

Funktioniert lokaler Einzelhandel ohne das Auto? Sinkt oder steigt der Absatz mit Einführung von Verkehrsberuhigung im Zentrumsbereich der Gemeinden?  

Kundennahe, fußläufige Standorte und qualitativ hochwertige Fahrradabstellanlagen eröffnen dem lokalen Handel neue Möglichkeiten. Sie fördern den Impulskauf, stärken die Kundenbindung und gewinnen Neukunden. Ganz nebenbei schafft der Geh- und Radverkehr dabei noch freie Autoparkplätze. 

Der Workshop soll helfen, die Probleme des Handels besser zu verstehen. Das Ziel besteht darin, die lokale Wirtschaft als Partner zu gewinnen – in der Planung, Ausführung und Finanzierung. Eine gute Infrastruktur kann nicht nur den Modal Split verändern, sondern auch den Umsatz pro Kunde erhöhen. 

Zu Fussgehen

Spotlight-Session 3:Wie und warum setze ich ein innovatives Fußverkehrskonzept in meiner Gemeinde um?

Sicher, klimafreundlich, kommunikativ, entlastet Familien, verbindet Ortsteile. Fußverkehr bietet viele Vorteile. Aufbauend auf einer Bürgerbefragung, Rückmeldungen aus der Bevölkerung und einer Ist-Analyse werden in Altenberg bei Linz sukzessive die Gehsteige ausgebautZusammen mit weiteren Maßnahmen für den Fußverkehr hat es die Gemeinde geschafft, den Anteil der klimafreundlichen Mobilität überdurchschnittlich zu steigern. Wie das funktioniert und wie ich es in meiner Gemeinde umsetzen kann erfährst du in diesem Workshop. 

Mit Bürgermeister und ÖVP-Nationalratsabgeordneter Michael „Gehsteig-Mike“ Hammer

Spielbrett mit Würfel und Spielfiguren

Spotlight-Session 4:Mobilopoly – Das Kooperationsspiel für die Mobilitätswende

Rush Hour: Die einzige Brücke ist verstopft, das Gewerbegebiet hat keinen Busanschluss, und die Elterntaxis blockieren den Schulweg. Ein bekanntes Szenario? Willkommen in Lahnental! 

In unserem interaktiven Workshop-Format „Mobilopoly“ schlüpfen Sie in die Rollen von Bürgermeisterinnen, Logistikern oder Hoteliers. Aber Vorsicht: Wer hier wie beim klassischen Monopoly nur auf den eigenen Vorteil setzt, verliert. In Lahnental gewinnt man nur durch echte Kooperation. 

Mit Daniel Kees (Klimabündnis Tirol)

Spotlight-Session 5:Barriere(un)freiheit selbst erfahren

Der Tiroler Landesverband für Menschen mit Behinderung (ÖZIV Tirol) gibt einen Einblick in ihr Sensibilisierungstraining. ÖZIV Sensibilisierungs-Trainings verhelfen dazu, Barrieren im Kopf aufzuspüren und die Lebenswelten von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen nachhaltig besser zu verstehen. Die Teilnehmenden lernen während des Trainings, sich in die Welt behinderter Menschen hineinzuversetzen. Die Trainings werden von behinderten Menschen mitgestaltet und umgesetzt. 
Damit fördern wir den Dialog zwischen behinderten und nicht-behinderten Menschen. 
Dazu gehört auch, sich selbst einmal in einem Rollstuhl oder mit Taststock fortzubewegen. 

Markt in Hittisau bei Sonnenschein von oben

Spotlight-Session 6:Pop.up.Dorfplatz Hittisau: Wie aus einem Parkplatz ein Ort der Verkehrssicherheit & der Begegnung entsteht

Seit 2021 erlebt der Dorfplatz der Gemeinde Hittisau einen aufregenden Beteiligungsprozess. Unter dem Motto „Sommer am Dorfplatz“ wird der Platz rund um den Brunnen jährlich umgestaltet. Das Ziel? Einen einladenden Raum für Begegnungen zu schaffen. 

Der Pop.up.Dorfplatz in Hittisau ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie durch gemeinsames Engagement, kreative Ideen und mit geringen finanziellen Mitteln ein lebendiger Raum der Begegnung geschaffen werden kann – für alle. 

Erfahre aus erster Hand wie sich der Prozess in Hittisau entwickelt hat, laufend weitergeführt wird und was ihr für eure Gemeinden mitnehmen könnt. 

Mit Caroline Jäger (Energieinstitut Vorarlberg)

Aktive Mobilität gleich selbst vorleben!

Ganz im Motto unserer Veranstaltung bitten wir um nachhaltige Anreise mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß.
Das Landhaus 1 ist zentral gelegen und nur 5 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.
Ausreichend Radabstellplätze sind direkt neben dem Eingang vorhanden.
Stadtradstationen befinden sich beim Casino und Boznerplatz.

Zahlreiche Haltestellen befinden sich in der Nähe. Fahrpläne: vvt.at

Barrierefreie Veranstaltung

Gerne könnt ihr besondere Bedürfnisse im Anmeldeformular angeben.

Eure Kontaktperson für besondere Anliegen und Informationen zur Barrierefreiheit:

Anna Perktold
anna.perktold@klimabuendnis.at
0512 583558-33

 

Informationen zur Barrierefreiheit

Hier geht es zur Beschreibung der Barrierefreiheit im Landhaus

Die Sitzungsräume für die Schwerpunktsessions sind nicht alle barrierefrei zugänglich. Wir bemühen uns, die Teilnahme an den gewünschten Themenschwerpunkten zu ermöglichen.

Die Veranstaltung und Verpflegung ist kostenlos. Wir achten – soweit möglich – auf Lebensmittelunverträglichkeiten, alle Speisen sind vegan oder vegetarisch.

Kontakt

Anna Perktold